Im Umgang mit einer Schere sind die meisten Jugendlichen spätestens seit der Grundschule schon erprobt. Die Schere, die die Teilnehmer der Feuerwehr-AG am vergangenen Dienstag ausprobieren und einsetzen konnten, hatte es aber in sich! Sie ist mit ca. 15 kg nicht nur deutlich schwerer als handelsübliche Scheren, sie schneidet sogar schweres Metall wie etwa die Karosserie eines Fahrzeugs.

Unter dem Thema „Technische Hilfeleistung“ erlangten die Teilnehmer einen Einblick in ein weiteres breites Aufgabenfeld der Feuerwehr, die nicht nur – wie der Name vermuten lässt – Brände bekämpft und Feuer löscht. Viel häufiger als zu Brandeinsätzen wird die Feuerwehr mittlerweile zu Verkehrsunfällen gerufen. Bei diesen Einsätzen werden zumeist hydraulisch betriebene und kraftvolle Rettungsgeräte, wie etwa eine Schere oder ein Spreizer eingesetzt. Das Arbeiten mit diesen Geräten konnten die Schülerinnen und Schüler an echten Karosserieteilen erfahren. Sie zerschnitten Motorhauben und Heckklappen und waren verblüfft, wie viel Kraft diese Rettungsmittel ausüben können.

An einer weiteren Station erfuhren die Jugendlichen, dass auch unsere Umgebungsluft – wenn man sie denn richtig nutzt – in der Lage ist, erhebliche Kräfte zu entfalten. Durch den Einsatz von Hebekissen, die nach und nach mit Pressluft gefüllt werden und sich ausdehnen, haben die Teilnehmer sogar das Fahrzeug ihres Lehrers anheben können.