Uns M├Ądchen steht fast jeder Beruf offen ┬ľ wir kennen und w├Ąhlen aber meist nur einige wenige Berufe. Der Girls┬ĺDay ┬ľ der sogenannte M├Ądchen-Zukunftstag, soll die Wahrnehmung f├╝r unsere beruflichen M├Âglichkeiten erweitern, insbesondere f├╝r technische und naturwissenschaftliche Berufe.
 
In diesem Jahr lie├č der Girls┬ĺDay, der zum vierten Mal am 22. April 2004 stattfand, eine Rekordbeteiligung erwarten: Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Beh├Ârden und Verb├Ąnde boten insgesamt 5000 Veranstaltungen mit einer Bandbreite an h├Âchst attraktiven Angeboten f├╝r mehr als 108000 M├Ądchen bundesweit. Damit lag das Interesse auch dieses Jahr h├Âher als im Vorjahr.

Wir M├Ądchen lernten am M├Ądchen-Zukunftstag, wie interessant und spannend beispielsweise die Arbeit einer Informatikkauffrau, einer Biophysikerin oder einer Kfz-Mechatronikerin sein kann. Wir konnten und k├Ânnen so unser Berufswahlspektrum erweitern. Das Kennenlernen neuer, eher unbekannter Berufe, ├Âffnet uns den Blick f├╝r Berufsm├Âglichkeiten, ├╝ber die wir sonst wahrscheinlich eher nicht nachgedacht h├Ątten.

Wir waren bei der Firma Schrader in Vellern. Dies ist eine Firma f├╝r Tank- und Apparatebau. Hier werden auch Fahrzeuge f├╝r den Flughafen gebaut. Es gibt unter anderem die Berufe ┬éElektriker┬ĺ, ┬étechnischer Zeichner┬ĺ und ┬éSchlosser┬ĺ.
 
Zuerst hat Herr Gneida, der Ausbildungsleiter, uns durch die Firma gef├╝hrt und uns die verschiedenen Hallen gezeigt, z. B. die Montagehalle. Die F├╝hrung ging auch durch das technische B├╝ro und wir haben die Pr├Ąsentation einer Gesamtzeichnung eines aktuellen Neufahrzeuges auf dem Betriebshof gesehen.
 
Danach waren wir in der Lehrwerkstatt und Herr Gneida zeigte uns verschiedene Messwerk-zeuge z. B. einen Mess-schieber, eine Anrei├č-schiene, usw. Nach der Einweisung durften wir selbstst├Ąndig s├Ągen und eine Fl├Ąche gerade feilen, zuerst mit einer groben und dann mit einer feineren Feile. Das war ein wenig anstrengend, aber wir haben es trotzdem geschafft.
 
Zusammen mit Mitarbeitern der Firma Schrader haben wir eine Mittagspause gemacht und Informationen ausgetauscht. Zum Schluss haben wir eine Mappe bekommen, in der der ganze Tag zusammengefasst war. Insgesamt war der Girls┬ĺDay informativ und eine gute und gro├če Erfahrung f├╝r uns.
 
Vielen Dank an Frau Vollmer (Gleichstellungsbeauftragte) f├╝r die Organisation diese Tages!
 
Brigitte Hartwig und Judith Schwichtenh├Âvel, 7b
Schuljahr 2003/2004