Willkommen am Kopernikus-Gymnasium Neubeckum

Im Umgang mit einer Schere sind die meisten Jugendlichen spätestens seit der Grundschule schon erprobt. Die Schere, die die Teilnehmer der Feuerwehr-AG am vergangenen Dienstag ausprobieren und einsetzen konnten, hatte es aber in sich! Sie ist mit ca. 15 kg nicht nur deutlich schwerer als handelsübliche Scheren, sie schneidet sogar schweres Metall wie etwa die Karosserie eines Fahrzeugs.

Unter dem Thema „Technische Hilfeleistung“ erlangten die Teilnehmer einen Einblick in ein weiteres breites Aufgabenfeld der Feuerwehr, die nicht nur – wie der Name vermuten lässt – Brände bekämpft und Feuer löscht. Viel häufiger als zu Brandeinsätzen wird die Feuerwehr mittlerweile zu Verkehrsunfällen gerufen. Bei diesen Einsätzen werden zumeist hydraulisch betriebene und kraftvolle Rettungsgeräte, wie etwa eine Schere oder ein Spreizer eingesetzt. Das Arbeiten mit diesen Geräten konnten die Schülerinnen und Schüler an echten Karosserieteilen erfahren. Sie zerschnitten Motorhauben und Heckklappen und waren verblüfft, wie viel Kraft diese Rettungsmittel ausüben können.

An einer weiteren Station erfuhren die Jugendlichen, dass auch unsere Umgebungsluft – wenn man sie denn richtig nutzt – in der Lage ist, erhebliche Kräfte zu entfalten. Durch den Einsatz von Hebekissen, die nach und nach mit Pressluft gefüllt werden und sich ausdehnen, haben die Teilnehmer sogar das Fahrzeug ihres Lehrers anheben können.

Oberstufenschüler des Kopernikus-Gymnasiums bekommen spannende Einblicke bei Rottendorf Pharma und stellen im Labor eine Heilsalbe her!

Zum Abschluss ihres Chemiegrundkurses bekamen die kurz vor dem Abitur stehenden Chemieschülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum während einer Exkursion interessante Einblicke in das pharmakologische Unternehmen Rottendorf Pharma.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ausbildungsleiter von Rottendorf Pharma Herrn Burgholz, der bis zu 70 Auszubildende im Bereich Pharmakant und Chemielaborant vor Ort betreut, führten Auszubildende des Unternehmens die interessierten Oberstufenschülerinnen und Schüler durch das Unternehmen. Die Gruppe bekam so unmittelbar Einblicke in die Produktion verschiedener pharmakologischer Produkte. Beeindruckend waren unter anderem die hygienischen Standards, die großen Tablettenmengen und einzelne Herstellungsverfahren. Anschließend stellten die Schüler unter Anleitung im Ausbildungslabor eine Heilsalbe nach original Rezeptur her, die abgefüllt und etikettiert mit nach Hause genommen wurde.

Der Unterricht am außerschulischen Lernort hat das Interesse der Schülerinnen und Schüler ein Studium oder eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich aufzunehmen bestärkt und ganz praxisnahe Einblicke gebracht.